Fight Zombie Scrum als PO mit Liberating Structures

Wie Liberating Structures Dir als Product Owner helfen

Liberating Structures sind eine Option, um echte Zusammenarbeit zu etablieren. Daher haben wir mit Johannes Schartau von Holisticon gesprochen. Wie können Liberating Structures Produkt Ownern unterstützen? Johannes gibt im Interview auf Basis seiner persönlichen Erfahrung viele praktische Tipps. Und dies auf sehr fundierter Basis, denn er hat selbst einen ganz maßgeblichen Anteil an der Verbreitung der Liberating Structures in Deutschland.

Konkret spricht Oli mit Johannes über den Einsatz im Sprint Review, beim Stakeholder Management sowie in der Strategieentwicklung. Doch es wird auch etwas unheimlich in dieser Folge. Denn es geht um Zombies – konkret um Zombie Scrum.

Johannes Schartau organisiert nämlich zusammen mit Christian Verwijs und Barry Overdeem die Zombie Scrum Resistance. Eine großartige Gelegenheit einmal zu ergründen, was unter Zombie Scrum verstanden wird. Genau das ist wichtig, damit Ihr Zombie Scrum früh genug erkennen könnt – bevor es Euch tötet.

Quellen aus dieser Folge zu Liberating Structures und Zombie Scrum

Zombie Scrum

Viel Content über Zombie Scrum findet Ihr hier: https://medium.com/the-liberators/zombie-scrum/home und hier https://www.scrum.org/resources/blog/zombie-scrum-survival-guide

Liberating Stuctures

Die Hauptseite der Liberating Structures findest Du hier: http://www.liberatingstructures.com/ inkl. der 10 Prinzipien: http://www.liberatingstructures.com/principles/

Die deutsche Plattform wurde v.a. von Johannes Schartau und seinen Kolleginnen und Kollegen von Holisticon entwickelt. Hier werden alle einzelnen Strukturen in Deutsch erklärt. Zudem erhaltet Ihr tolle Anregungen für passende Strings: https://www.liberatingstructures.de/

Tolle App zu Liberating Structures

Die von Holisticon bereitgestellte App „LISA“ gibt es in den bekannten App Stores und auch hier: https://www.liberatingstructures.app/

Weitere Quellen, die im Podcast genannt wurden

Das erwähnte spannende Whitepaper zu Liberating Strategy von Keith McCandless und Johannes Schartau findet Ihr hier: https://liberatingstructures.eu/strategy/

Die Methode Ritual Dissent wird u.a. hier beschrieben: http://cognitive-edge.com/methods/ritual-dissent/

Ihr wollt mit Johannes Schartau direkt in Kontakt treten? Dann erreicht Ihr Johannes über die folgenden Wege: https://www.linkedin.com/in/johannes-schartau/ oder hier: https://www.xing.com/profile/Johannes_Schartau/

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2 Kommentare zu „Wie Liberating Structures Dir als Product Owner helfen“

  1. Oliver Kruth

    Schöner Beitrag. Für Product Owner finde ich insbesondere die Struktur Ecocycle Planning spannend. Sie beschreibt die verschiedenen Phasen eines Produktlebenszyklusses in Form einer Endlosschleife. Zunächst gibt es die Erneuerung, bei der die ersten Ideen gesät werden. Darauf folgt die Geburt in der aus der Idee Prototypen und Produkte/Services werden. Dann folgt eine Reifephase in der das Produkt sich ausdifferenziert und skalierbar wird. Das ist auch die wirtschaftlich erfolgreichste Phase. Wichtig ist aber auch den nächsten Schritt zu tun und die Produkte/Services der Reifephase kritisch zu prüfen und ggf. das ganze Produkt oder Teile davon kreativ zu zerstören, auch um monetäre und zeitliche Freiräume für neue Impulse zu schaffen. Den Ecocycle einmal für das aktuelle Produkt oder Produktportfolio darzustellen indem man alle Produkte oder Tätigkeiten auf dem Ecocycle platziert ist allein schon sehr wertvoll. Was für mich persönlich darüber hinaus aber bahnbrechend sind die vier Rollen, die mit den einzelnen Phasen verbunden sind. Bei der Erneuerung ist es der NETZWERKER, bei der Geburt der UNTERNEHMER, bei der Reife der MANAGER und bei der kreativen Zerstörung der KETZER. Diese vereinfachten Typisierungen lassen sich vielfach nutzen. Zum Einen offenbaren sie, wenn man den Ecocycle für sich selbst und seine Projekte macht, die eigene Präferenz. Dort wo sich die meisten Projekte tummeln, liegt die persönliche Präferenz bzw. -Kompetenz. Allein das zu erkennen ist schon Gold wert. Zum Anderen lässt sich aus der Übersicht auch ableiten, welche Rolle gerade am dringensten gebraucht wird. Knubbeln sich viele Projekte in der Erneuerung heißt es umschalten von Netzwerker zum Unternehmer, damit sie Fahrt aufnehmen können… Die spannende Frage für mich ist, ob Product Owner sich dessen bewusst sind, dass von ihnen je nach Phase im Lebenszyklus andere Kompetenzen gefragt sind und was sie tun können, wenn sie sich damit schwer tun bestimmte Rollen auszufüllen. Für ein erfolgreiche Produktentwicklung braucht es m.E. alle 4 Charaktere über den gesamten Produktlebenszyklus.

    1. Johannes Schartau

      Moin Oli,

      danke für deine ausführlichen Erläuterungen zum Ecocycle. Das ist für die Hörer bestimmt super hilfreich!

      Meiner Erfahrung nach sind sich die wenigsten Product Owner darüber bewusst, dass es je nach Phase verschiedene Kompetenzen bzw. Charaktere braucht. Du sprichst da ein Thema an, in das ich gerade viel Arbeit investiere und was hoffentlich bald mehr Aufmerksamkeit bekommt.

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