Das Product Backlog

Das Product Backlog (manchmal auch einfach nur Backlog genannt) gehört zu den wichtigsten Artefakten eines Produkts und damit auch der Arbeit eines Product Owners. Darum sprechen Dominique und Oliver in dieser Folge darüber was das Backlog eigentlich genau ist, wer dafür verantwortlich ist (oder sein sollte) und was Product Backlog Management alles an Arbeit und Aufgaben umfasst.

Natürlich starten wir zuerst mit der Definition aus dem Scrumguide aber fügen schnell viele eigene Erfahrungen hinzu. Neben der klaren Definition klären wir, welche Anforderungen für das Backlog existieren. Daher sprechen wir über die Empfehlung, dass ein Product Backlog DEEP sein sollte. Dieses Akronym steht "Detailed Appropriately", "Estimated", "Emergent" und "Prioritized". Was das genau heißt und warum das danach wertvoll und hilfreich ist klären wir in dieser Folge.

Darüber hinaus sprechen wir auch über die Transparenz, die ein Backlog erzeugt. Wir arbeiten als Product Owner viel mit Stakeholdern zusammen (siehe die Folge Seine Stakeholder kennen und richtig analysieren) und ein Backlog sollte so formuliert sein, dass auch die Stakeholder abseits des eigenen Teams verstehen können was mit den Items gemeint ist. Im Idealfall ist das Backlog sogar für die Stakeholder jederzeit einsehbar und sie verstehen was die nächsten wertvollen und wichtigen Themen sind.

Übrigens: Das Backlog ist keine Sammlung aller möglichen Ideen, die vielleicht irgendwann mal umgesetzt werden könnten. Die Aufnahme eines Items ins Backlog ist gleichbedeutend mit dem Versprechen, dieses Item auch umzusetzen und somit das Produkt weiterzuentwickeln. Daher empfehlen wir, genau abzuwägen, welche Items ihr ins Backlog aufnehmt. Je länger ein Backlog wird, desto aufwändiger und komplexer wird schließlich auch die Verwaltung. Sicherlich ist es lohnender die Arbeit besser in die konkret umzusetzenden Anforderungen zu investieren.

Wie immer freuen wir uns über Euer Feedback. Entweder hier als Kommentar, indem du an unserer kleinen Umfrage teilnimmst oder via Twitter an @produktwerker. Wir sind gespannt zu hören, welche Herausforderungen und Tipps ihr für den Umgang mit einem Product Backlog habt.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.